Die Römerzeit ist mit zahlreichen Funden vertreten. Im Jahre 1885 fand man in einem Bauernhaus beim Ausheben einer Kalkgrube zwei mit Reliefs versehene Steinplatten als Reste ehemaliger Grabmale.
Auf der Vorderseite der ersten Platte ist in der Mitte oben ein nackter Mann abgebildet, der sich auf einen bekränzten Stab stützt, mit einem vom Rücken herabhängenden Mantel, einer Mütze über dem lockigen Haar, in der Linken ein Schwert, mit der Rechten die Zügel eines hinter ihm stehenden Pferdes haltend. Die zweite Platte zeigt dieselben Gestalten, aber spiegelbildartig verkehrt.
Weiters wurden im Jahre 1893 zwei römische Steinsarkophage gefunden. Der eine, ein sehr großer Marmorsarkophag mit Deckel, am westlichen Ortsrand von Burg zwischen der Straße Burg-Hannersdorf und der Tauchen auf den Frossäckern.
Darinnen waren vier Bestattungen, als Beigaben Bronzeschnallen, eine Beilpicke und ein Ring. Der zweite Sarkophag lag links von der Straße, wies 2 Tongefäße auf und war zur Hälfte mit Asche gefüllt.
Von hier stammt auch der in die Mauer der röm. kath. Pfarrkirche von Hannersdorf eingebaute Löwe, der als Teil eines römischen Grabdenkmales anzusprechen ist.



